Dienstag, 10. Oktober 2017

E.ON Werbung 2017 am Start mit unserem Haus :-D

 E.ON Erklärfilm



Unser Haus ist zu Anfang und bei 0:26 zu sehen

E.ON Solar Cloud



0:35 zeigt unsere Marrakesch-Lampe ;-)
0:57 wieder unser Häuschen

Mittwoch, 3. Mai 2017

Gewächshaus, die Vierte :-)

Der Winter war lang, und so hatte ich Zeit, mir den Übergang von innen nach außen im Gewächshaus auszudenken.
Das Fundament schwebte den Winter über ca. 10 cm über den Boden - nach den Spuren im trockenen Erdreich zu urteilen, haben hier einige Tiere Unterschlupf gefunden. Zumindest sind sie mal durchgegangen, denn Exkremente oder Futterreste sind nicht irgendwo gebunkert.
Im März bei schönem Wetter legten wir Kaninchendraht (Bauhaus) auf den Boden und darüber dann Unkrautfolie (Internet). Aussen haben wir uns für einen Spritzschutz mit grauem Steinsplitt von Obi entschieden, die mit Rasenkanten aus Metall vom Rasen getrennt werden. Da habe ich ein Schnäppchen im Internet gefunden und gleich an die 20 Meter bestellt. Unter dem Fundament hat Andreas Dämmplatten zugeschnitten und hochkant darunter geklemmt.
Für innen haben wir dann Kästen gebaut und grau gestrichen, die Kästen selbst werden innen mit Teichfolie ausgestattet. Der Rest im Haus ist Rindenmulch aus Pinie - auch von Obi. Damit bleibt man flexibel, falls man mal die Einrichtung verändern will.

Bei Garten XXL, wo das Haus bestellt wurde, habe ich noch Hammerkopfschrauben und ein Hängeregal für eine Wand gekauft.

Mitte April an einem schönen Samstag habe ich Tomaten, Gurke, Aubergine, Thai Chili, Spitzpaprika und Salat eingeshopt. meine Favoritengeschäfte mit grosser Auswahl sind Dehner in Harburg und Matthies in Hittfeld. Leider wird es in der Nacht noch immer frostig, sodass wir die Pflanzen abends immer wieder ins Haus holen mussten.
"Draussen im Haus" bleibt die Aussaat der Studentenblumen, Kürbis, Galiamelone und Erbse.

Am 1. Mai wurden die Pflanzen im Gewächshaus eingebuddelt. Wir hoffen, dass sich die Eisheiligen nicht mehr blicken lassen - schliesslich sind die derzeitigen kalten Tagestemperaturen zusammengerechnet schon gleichwertig wie eine kleine Eiszeit ;-)

Nach dem 15. Mai werden dann einige andere Gemüsesorten ausgesäht.

Ausserdem muss die schöne Regentonne auch noch installiert werden.

Strom hat mein Andreas übrigens schon letztes Jahr gelegt. :-*











Sonntag, 5. März 2017

Morgens um 7 beginnt der Drehtag





Der Tag began pünktlich um 7 Uhr in der Früh: die Bühnenbildner bzw. Kulissenbauer machten sich an unseren Carport, der jetzt zwei zusätzliche Wände bekommt. Anschliessend kamen mehrere Austatterinnen... die Lkws gaben sich auf der Strasse Shakehands: ausgeladen wurden Pflanzen, Möbel, Surfbrett und Skiausrüstung, also all die benötigte Ausstattung. Material für die Kulissenbauer wurde abgeladen.


Kurze Zeit später kamen Fotograf und Ausrüstungsgegenstände.  Der Eingang wurde abgenegert (sie hiess das zumindest in meiner Lehrzeit, wenn man mit schwarzen Tüchern und Wänden das Objekt von fremden Lichtquellen abschirmen wollte), der Eingang wurde in Szene gesetzt, die Pflanzen verteilt.

Der kahle Baum wird aufgehübscht.

Das ist mir gleich zwei Bilder wert :-)


Ein Rentner fur auf einem Kfz-Abschlepper einen Neuwagen vor und blieb den ganzen Tag.



 Am Spätvormittag konnte dann der Fotograf beginnen, seinen Auftrag zu erledigen. Zusätzlich zu drei auf Stativ installierten Kameras wurde durch ihm aus der Hand fotografiert. In 5 Minuten wurden gerade mal so 1200 Fotos erstellt, die unterm Zelt auf Laptops gesichtet wurden. Während seiner Produktion lief immer ein bestimmtes Lied. Leider habe ich den Titel nicht mehr drauf.
Als er fertig war, wurde sofort das Carport fertig gemacht ...
Währenddessen sind Andreas und ich immer mal wieder von draussen nach drinnen, von der Wärme in die Kälte gewandert. Draussen war es interessanter, man stand aber den Leutchen irgendwie im Weg.

Wir waren nur Motivgeber.

Wir waren aber noch etwas anderes: wir waren Garagenöffner, Fahrradverleiher, Toilettenfrau, wir waren die, die alles möglich machten auf unserem Grundstück. Ansprechpartner waren wenige Organisatoren, ansonsten haben sich Ausstatter, Lichtsetzer, Fotografenteam, Produzententeam, Assistenten und Assistenten von Assistenten, Kamera- und Tonteam und später das Drohnenteam die Hand gegeben. Für uns anonym - und wir wollten auch nicht im Weg stehen. Einzig griffig waren Visagistin, Schauspieler und Kostümfrau, die sich bei uns im Haus wärmten.

Am Nachmittag wechselte sie sich aus: da waren es dann eine Schauspielerin, die geschminkt wurde.

 Zum Mittag standen die Kantinenbusse auf dem gesperrten Randstreifen der Ramelsloher Allee. Ich habe das alles gar nicht mitbekommen und war froh, zum Mittag mal eine halbe Stunde mit Andreas allein in unserem haus zu verweilen.


 Am Frühnachmittag dann kam das Team der Drohne. Hier wird sie gerade eingeflogen. Bis zur Drehzeit am Abend hatte sie dann Platz unter Nachbars Carport gefunden.

 Am Nachmittag dann wurde das Wetter schlechter... die Leute blieben.

 Eine Paralleleinstellung zur Drohne, die links von mir flog.




Aus Datenschutz- und Urheberrechtsgründen werden hier nur wenige Fotos zu sehen sein.
In einem Drehtag werden alle möglichen Szenerien abgedreht, denn ein Drahtag kostet der Produktion immer den Tagessatz der Fachleute.



Dienstag, 28. Februar 2017

Bei uns ist was los: der Drehtermin rückt näher!

Entschieden wurde sich tatsächlich für unser Haus: ein modernes Haus mit einer schönen beleuchteten Front; mit Fenstern, die in der Dämmerung gut belichtet sind. Dazu ein passendes Carport auf linker Seite.

Gestern haben sich nach Feierabend (unserem Feierabend, nicht deren) mindestens 17 Mitarbeiter auf unserem Hof getummelt. Viele in schwarzen Mänteln, mindestens vier mit dem Handy am Ohr (diese Personen immer wechselnd), manche sprachen englisch miteinander, weil - so sagte man uns - der eine ein Schwede sei.
Die Ausstatterin hat mit einem Zollstock gemessen, wie hoch die Bäume sein müssen, die vor unsere Hecke gestellt werden und sich gefreut, dass wir unsere Gräser runter geschnitten haben. So kann sie dort auf 10 Meter Blumentöpfe hinstellen. Unechte Blätterzweige wurden letzte Woche schon zur Probe in unseren Hausbaum vor dem Grundstück gesteckt.

Der Fotograf fand unseren Hauseingang schön, sodass unsere vermüllte Garage rechts von ihm nochmals geöffnet werden musste. Entschieden haben sie dann, statt des Carports die Garage abzudrehen. Ich finde, eine klasse Entscheidung: als ich heute nach Hause kam, hatte tatsächlich das Auto von Andreas darin Platz - der ganze Müll von 3 Jahren war ausgeräumt  Man kann sagen: ein positiver Nebeneffekt :-)
In der Garage wird dann noch etwas angebohrt - nun denn: solange sie nicht durch die Wand bohren, sind wir ganz entspannt.

Die letzten Tage fahren ständig teure Mietwagen-T5er in dunkel umher - irgendetwas ist hier im Umfeld und bei uns immer von den freien Mitarbeitern zu organisieren. Die Parkplätze an der Zufahrtsstraße sind über 150 Meter seit einer Woche für die Drehtage reserviert. Unsere Nachbarn werden bestochen, doch bitte am Drehabend die Fenster zu beleuchten.

Der Drehtag wurde gestern noch so nebenbei vorverlegt - morgen soll es losgehen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Wenn der Locationscout klingelt...

Bei uns hat der Locationscout geklingelt!

Der Locationscout sucht und sammelt in seiner Datenbank nicht nur interessante Orte und Kulissen für Film- und Werbeproduktionen, sondern auch normale Wohnungen und Häuser, die zum Drehbuch und den Protogonisten, aber auch Nebenschauplätzen passen.
Somit kann es vorkommen, dass sich Locationscouts in Neubaugebiete oder Wohnstraßen wie auch normale Straßenverläufe verirren - wie jetzt bei uns.

 Für eine Werbeproduktion wird ein Haus mit einem Carport gesucht. Auch unseres passt ins Konzept der Produktion und der Vorstellung des Kunden.

Letzte Woche haben sich drei Mitarbeiter der Produktionsfirma über die ausgewählten Häuser vor Ort informiert, einige weitere Fotos geschossen und die Menschen in den Häusern kennen gelernt und von der Produktion erzählt.
Dann kamen wieder andere: der Produzent und Regisseur hat das ausgearbeitete Werbe-Konzept oder Drehbuch im Kopf, ein Kameramann denkt in Totale und lässt eine Drohne fliegen, die Ausstatterin überlegt, wie sie aus einer trockenen Hainbuchenhecke im Winter einen grünen Sichtschutz macht. Schneller als gedacht wird das Erdgeschoss von fünf Mitarbeitern eingenommen, Andreas gecastet, und die Harley in der Garage wird schon vom Regisseur gedanklich mit in die Kulisse eingebaut.

Für Bauherren, die schon Angstschweiß bekommen, dass Nachbarn ihre Couch durch das Fenster sehen können, ist das Abenteuer wohl nichts, aber für Kino-, Tatort- oder Hausliebhaber, wie wir es sind, ist dieses Interesse der Produktionsfirma ein willkommenes Angebot in der tristen Zeit des Februars.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Anschaffung eines CO-Melders

Nachdem die Medien von sechs Jugendlichen berichteten, die zusammen an einem Abend in einer Hütte oder Gartenhaus an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starben, muss ich gestehen, dass nach einer kurzen Zeit des Mitgefühls der Gedanke nah stand, dass man sich selbst noch nie dieser Gefahr bewusst war, obwohl man selbst einen Kaminofen besitzt.

Somit stand fest: es werden CO-Melder angeschafft!

Letztendlich entschieden wir uns für einen für uns Preis-Leistungs-Sieger: für einen Kidde 7DCO - der hat einen Sensor mit einer Lebenserwartung von 10 Jahren sowie eine LCD-Anzeige.

Bestellt haben wir 2 Stück: einer wird in der Nähe des Kamins angebracht, der andere im OG im Bereich des Schlafzimmers.

Samstag, 1. Oktober 2016

das Gewächshaus, die dritte :-)

Das Gewächshaus ist da!

Es ist ein Gewächshaus mit namen Juliana Compact, 10mm Kammerprofile in anthrazit.

Das Haus ist wirklich eine Augenweide und ein Design-Accessoire für den Garten. Der Aufbau gelang etwas holprig, da die beiliegende Gebrauchsanweisung manchmal einen Schritt vor dem anderen beschreibt. So musste man des öfteren doch wieder etwas rückbauen, wenn man sich den nächsten Schritt angeschaut hat. Meine zwei Männer haben insgesamt zwei Tage für den Aufbau gebraucht. Das Haus hat eine schöne Haptik in anthrazit und besitzt eine Stalltür. Die Höhe bietet ordentlich Platz bei 8,2qm. Ich hoffe in den nächsten Jahren auf reichliche Ernte.










Samstag, 2. Juli 2016

Gemeinschaftsflächen, die Frage der Pflege

Letztens ist uns beim Spazierengehen der wahnsinnige Wuchs des Unkrauts aufgefallen.
Alle öffentlichen Bereiche sind zugewuchert, auf unbebauten Grundstücken stehen Distel, Gänsefuß, Schafgarbe und Weizen kniehoch und bedecken den gewöhnlichen Löwenzahn.
Das Problem sind auch die Grundstücksränder mit einem freien Grünstreifen von ca. einem Meter. Entweder pflegt dort der Grundstücksbesitzer diese Fläche mit und er hat dort Rasen eingesät, oder aber die Vegetation holt mit ihren Unkräutern die Ordnung ein.
Sicherlich kann man keinen dazu verpflichten, vor seiner Grundstückstür zu "fegen" , allerdings: wer soll es sonst machen? Die Gemeinde kann höchstens 2 x im Jahr die Pracht kürzen. Dann aber hat sich die Saat schon meist ausgesät - vor zwei Wochen wurden bei uns die Hügel zur Straße hin von einem Gemeindemitarbeiter mit einer elektrischen Sense bearbeitet, auf dem Kinderspielplatz haben an mindestens zwei Tagen drei Gärtner gewütet.

Der Spielplatz:


eine Sickermulde vor einem unbebauten Grundstück:




der Schulweg:



Freitag, 4. März 2016

Fliesenreparatur

Im Sommer letzten Jahres haben wir festgestellt, dass sich der Estrich inklusive Fliesen doch erheblich gesenkt hat. Das passiert schonmal im ersten Jahr und ist Grund, dass viele Bauherren auf das Setzen der Sockelleisten vorerst verzichten oder aber zumindest die Silikonfuge noch nicht spritzen lassen.

Unser Fliesenleger hat uns die Fuge natürlich mit angeboten, somit haben wir jetzt arge Risse in dieser Fuge. Sieht nicht schön aus :-(
Ausserdem haben sich einige Sockelfliesen an der Wand hinter dem Kühlschrank ganz von der Wand gelöst.
Im Winter kam dann an einem Samstag unser Fliesenleger, der auch schon bei uns die Fliesen verlegt hat und hat alles schnell repariert.

Anschliessend musste die Kante neu gestrichen werden - was heisst neu?!
Die Kante wurde von uns noch gar nicht gemacht *hüst*..., somit war jetzt endlich die Zeit dafür reif :-D